Veröffentlichung

Foto: Galerie Weigelt Design                                                                                                                                

Juhu, am 07.01.2016 wurde das Buch "Schwanskinder" veröffentlicht. 

Angelika Weigelt

 

Guten Morgen Sonntag (Nr. 27 /2016) schreibt:

(rkv) Es gibt Fragen, die lassen einen nicht schlafen. Und es gibt Frager, die einen nicht schlafen lassen. So ist es Angelika Weigelt ergangen, als sie mit der wichtigsten aller Fragen konfrontiert wurde: "Oma.......kommen wir wieder, wenn wir gestorben sind?" So formuliert ein Kindermund die "Mutter aller Fragen", ob es wohl ein Leben nach dem Tode gibt.

Und Angelika Weigelt, die sich selbst als "Kunstschaffende" aus des beschaulichen Dorf Burhafe beschreibt, setzt sich in ihrem Buch "Schwanskinder" genau mit diesem Thema auseinander. Entstanden ist eine Collage aus Dialog, Erzählung und Märchen. Und es ist ihre Art sich mit ganz realen Ereignissen ihres nicht gerade ereignislosen Lebens auseinanderzusetzen.

 

Als Künstlerin ist sie sogar in der Lage, dieses auf mehren, verschiedenen Ebenen zu tun. Das hat sie auch getan. Eine Skulptur mit dem gleichen Namen, quasi die "Statue zum Buch" steht in der Tat in ihrem Garten in der Barkhausenstraße. Und wie so viele ihrer Werke, die die gelernte technische Zeichnerin in den vergangenen 20 Jahren in ihrem Atelier oder an der Nord- und Ostsee geschaffen hat, hat auch diese Skulptur verschiedene Betrachtungsebenen. 

 

Viele ihrer Bilder und Skulpturen unterliegen einem ständigen Wandel, scheinen nie fertig zu werden und sind nicht so wie sie auf Anhieb scheinen. Da überrascht es nicht, dass auch dieses in einfacher und leicht verständlicher Sprache geschriebene Buch verschiedene Ebenen hat. Wer "Schwanskinder" liest, findet sicher nicht die eine, absolute Antwort auf die Frage, ob es ein Leben nach dem Tode gibt. Aber er findet eine neue Ebene, sich mit dieser Frage auseinander zu setzten. Auch wenn es andere Fragen gibt, die einen manchmal nicht schlafen lassen.

 

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Kommentare: 3
  • #1

    V. Hilbert (Dienstag, 12 Januar 2016 15:06)

    Eine alte Sage öffnet ein Fenster in eine Fantasiereise auf dem Grundstock von wahren Begebenheiten. Diese wunderschöne Geschichte vermittelt auf leichte Art eine neue erweiterte Sichtweise auf Glauben, auf Leben und Tod. Sichtbaren und unsichtbaren Dinge wird hier eine liebevolle Wirklichkeit eingehaucht, die die wundervolle Erfahrung von Zusammensein und für einander Dasein nahe bringt und zum Nachdenken anregt, ob es noch mehr zwischen Himmel und Erde gibt. Dieses Buch ist für alle Menschen gedacht, die es wie ich wichtig finden, allen Bewohnern dieses Planeten ihren Glauben zuzugestehen, Vorurteile durch eigene Erfahrung zu ersetzen und Toleranz und Respekt vor dem Leben und der Liebe zu vermitteln. Wenn Sie so ein Mensch sind, dann wird Sie diese Geschichte genauso glücklich machen, wie mich und die , die es gemacht haben.
    V. Hilbert, Stgt.

  • #2

    Gabriele Burghardt (Donnerstag, 28 Januar 2016 18:40)

    Ein herzlicher Dank an die Autorin für diese so liebevoll gestaltete Geschichte,
    deren Facettenreichtum zu den unterschiedlichsten Gesprächen über Kinder, Glauben und Religionen geführt hat. Für mich persönlich hätte das Gespräch der Kleinen mit ihrer Oma und die Geschichte drumherum durchaus noch fortgeführt werden können, allein schon deshalb, um den breiten Religionenfächer weiter aufzublättern.
    Die entzückenden Bilder und die noch auszuprobierenden Rezepte runden das ganze Buch auf wunderbare Weise ab. Dankeschön <3
    GaBu

  • #3

    Heinz Buss (Donnerstag, 05 Januar 2017 18:27)

    Zuerst dachte ich: Das ist ja ein Kinderbuch, nur für Kinder geschrieben!
    Aber beim weiteren Lesen stellte ich fest, daß auch mich die Geschichte gefangen nahm bis ich das Buch zuende gelesen hatte. Denn neben dem Kennenlernen der wunderbaren Geschichte um die blauen Seelensteine nimmt sich der Leser endlich mal wieder Zeit für sich. Wer von uns Erwachsenen nimmt nicht gern wieder ein Märchen- und Sagenbuch in die Hände und taucht damit wieder in längst vergangene Zeiten ein? Das Buch zeigt auch, daß es Dinge gibt, die wir manchmal nicht erfassen wollen oder können.
    Da sind uns die Kinder oft voraus.....