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Interessantes rund um die Entstehung des Buches "Schwanskinder"

Der Buchtitel "Schwanskinder"

ist eine künstlerische Wortschöpfung. Das Wort gibt es im Duden nicht. Solche erfundenen Wörter eignen sich wunderbar, um mit ihnen ganz neue Inhalte zu transportieren. Das ist in meinem Künstler Alltag nichts Besonderes, im Gegenteil. Es kommt sogar häufig vor, dass ich Wörter erfinde, die ich dann als Titel für meine Bilder oder Skulpturen verwende. Wie es nun bei dem Buchtitel dazu kam, wird natürlich auch erzählt und zwar in dem Teil, in dem es um die wahre Begebenheit geht.

Der wahre Kern liegt in der Ostsee

Wie so oft arbeitete ich an der dänischen Ostseeküste. Während ich an einem  Stein meißelte, hatte ich eine besondere Begegnung mit einem  Schwan. Von dieser Begegnung berührt entstand eine Skulptur. Die Geschichte zu der Entstehung, dieser Skulptur "Schwanskinder" habe ich in den folgenden Jahren bei Ausstellungen immer wieder erzählt. Die meisten Menschen, die sie hörten waren auf die eine oder andere Art davon fasziniert. Nicht wenige teilten mir ihre Gedanken oder interessantes Hintergrundwissen dazu mit. So reifte ihn mir der Gedanke von der Begegnung im Jahr 2007 bis 2014 zu der Geschichte "Schwanskinder".

Lange Reifezeit

Rückblickend betrachtet brauchte es diesen Zeitraum, um diesem wirklich außergewöhnlichen Moment nicht nur einen passenden Rahmen geben zu können, sondern auch eine gemeinsame Essenz. In drei Erzählsträngen sind drei Erfahrungsebenen auf leichte und unterhaltende Art miteinander verbunden. Dadurch eignet sich diese Geschichte sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene.

Intention

Der Dialog zwischen Großmutter und der Enkelin, sowie ihre Aktivitäten im Buch sind eine Anregung, entweder der Geschichte nachzuspüren, also ins Erleben einzusteigen oder das "Gestaltende Denken" zu entwickeln, die eigene Vorstellungskraft  zu beleben. Grundsätzlich gilt es zu hinterfragen und zu erforschen, auch so simple Dinge wie z.B. der Name des Schwans, dann erschließen sich auch in dieser Geschichte noch ganz neue Sichtweisen.

Auswahl der Bilder

Sechs von 12 Bildern haben es ins Buch geschafft. Auch hier brauchte es Zeit, die Zeichnungen in ihrer Wirkung auf den Text abzustimmen, wie am folgenden Beispiel gut zu sehen ist.  


Im ersten Bild ist ein Vorentwurf (zum Kapitel: Wie alles begann) zu sehen. Sie schaut nach unten. Aber im Text lässt sie den Blick zum Horizont wandern.  Im zweiten Bild sind dann ihre Kopfhaltung, Größe und Position der Schwäne korrigiert. Sofort ist der Unterschied in der Wirkung zu spüren. Jetzt nimmt das Bild den Betrachter mit zum Horizont. Das dritte Bild ist dann die fertige Version, die im Buch erscheint.


Bonus

Die beiden unteren Bilder zeigen, den gewählten Entwurf und das fertige Bild. Es ist die Frühstücksszene bevor die beiden auf die Suche gehen nach den bewohnten Steinen. Übrigens, die Rosenbrötchen, die da im Bild gerollt werden, sind als Bonus im Anhang des Buches, mit Rezept und voll bebildert, zu finden.